Château de Carol, Burg in Frankreich
Das Château de Carol ist eine Ruinenanlage einer Burg auf einem steilen Felsen bei Porta in den Ostkatalanischen Pyrenäen. Die Festung besteht aus zwei Wohntürmen mit je vier Geschossen und mehreren Umfassungsmauern, die auf den Felsen aufgesetzt sind.
Das Schloss wurde vermutlich im 12. Jahrhundert als strategischer Punkt gegen räubische Überfälle erbaut und wechselte über Jahrhunderte zwischen aragonischen und französischen Herrschern. Nach dem Pyrenäenfrieden von 1659 verlor die Anlage an militärischer Bedeutung und wurde teilweise zerstört.
Der Name Carol könnte vom lateinischen Wort für Befestigung stammen. Das Schloss prägt bis heute das Landschaftsbild und wird von Einwohnern als Symbol ihrer regionalen Geschichte wahrgenommen.
Die Ruinen sind frei zugänglich ohne Eintrittsgebühren und können von einem nahegelegenen Parkplatz zu Fuß erreicht werden. Besucher sollten vor Ort darauf achten, dass einige Mauern bröckelnd oder rutschig sind und angemessenes Schuhwerk sowie Wasser bei Mittag empfohlen wird.
Die Türme und Mauern zeigen nach ihrer Zerstörung im 17. Jahrhundert noch immer deutliche Spuren der ursprünglichen Konstruktion, was Besucher dazu einlädt, die mittelalterliche Militärarchitektur und ihre Entwicklung zu verstehen. Lokale Geschichten berichten von geheimen Gängen und Wassergräben, die lange Zeit das Geheimnis dieser Anlage behütet haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.