Le Perche, Historische Provinz in Nordfrankreich
Das Perche ist eine historische Provinz im nördlichen Frankreich, die sich über sanfte Hügel bis zu 300 Meter Höhe erstreckt und von ausgedehnten Wäldern bedeckt ist. Die Landschaft verteilt sich auf die Départements Orne und Eure-et-Loir und zeigt ein Mosaik aus Feldern, Hecken und kleinen Ortschaften.
Die Grafschaft Perche entstand 1115 durch die Vereinigung der Grafschaft Mortagne mit den Gebieten von Nogent-le-Rotrou und Belleme. Im Jahr 1525 wurde das Gebiet der französischen Krone einverleibt und verlor damit seine politische Eigenständigkeit.
Das Museum der französischen Auswanderung in Tourouvre zeigt die Geschichte der 194 Erwachsenen aus dieser Gegend, die im 17. Jahrhundert nach Neufrankreich zogen. Die Ausstellung verbindet die lokale Vergangenheit mit der Besiedlung Kanadas und macht diese Verbindung für Besucher greifbar.
Mortagne-au-Perche und Nogent-le-Rotrou dienen als Hauptorte für den regionalen Handel und bieten lokale Produkte auf ihren Märkten an. Die beiden Städte sind gute Ausgangspunkte, um die umliegenden Dörfer und Landschaften zu erkunden.
Die Region gab dem Percheron seinen Namen, einer Pferderasse, die hier für landwirtschaftliche Arbeiten entwickelt wurde. Diese Tiere wurden in ganz Frankreich für ihre Kraft und Ausdauer geschätzt und prägten jahrhundertelang die ländliche Wirtschaft.
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