Collège des Bernardins, Mittelalterliches Universitätsgebäude im Lateinischen Viertel, Paris, Frankreich
Das Collège des Bernardins ist ein Schulgebäude mit gotischer Architektur im Quartier Latin von Paris. Die Haupthalle beeindruckt mit einem 70 Meter langen Kirchenschiff, massiven Steinpfeilern mit gewölbten Decken und hohen Fenstern, die natürliches Licht hereinlassen.
Die Institution wurde 1245 von Stephen of Lexington gegründet und fungierte ursprünglich als Zisterzienserkolleg für Mönche. Nach der Französischen Revolution 1790 wurde das Gebäude vom Staat beschlagnahmt und seine Nutzung grundlegend verändert.
Das Gebäude beherbergt heute ein Zentrum für theologische Studien und regelmäßige Kunstausstellungen, die sich mit Religion und Philosophie befassen. Besucher können die Räume erkunden, in denen täglich Unterricht und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Das Gebäude befindet sich in der Rue de Poissy und ist an den meisten Tagen zugänglich. Das Innere ist relativ einfach zu navigieren, mit freiem Zugang zur Haupthalle und dem Garten für alle Besucher.
Von 1845 bis Anfang des 20. Jahrhunderts diente das mittelalterliche Gebäude als Feuerwehrstation, was bedeutende Änderungen an seiner Struktur erforderte. Diese unerwartete Nutzung hinterließ Spuren in der Architektur, die Besucher heute noch beobachten können.
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