Capo Rosso, Halbinsel im Westen Korsikas, die sich am südlichen Ende des Golfs von Porto befindet
Capo Rosso ist eine felsige Landspitze in Piana, Korsika, mit einer Höhe von etwa 300 Metern über dem Meer. Die Gegend ist von rötlichem Granit geprägt, steilen Klippen und einer genoesischen Wachtürme gekennzeichnet, die oben auf dem Felsen thront.
Der Turm wurde im 16. Jahrhundert von den Genuesen erbaut als Teil eines Küstennetzwerks zur Verteidigung gegen Piraten und zur Überwachung der Schiffe. Diese Wachtürme waren durch Signale verbunden und konnten Nachrichten schnell über die Insel verbreiten.
Der Name Capo Rosso bezieht sich auf das rötliche Granit-Gestein, das die Klippen färbt. Die Gegend wird von Besuchern als Tor zum Paradies wahrgenommen, ein Ort, wo Menschen die raue Küstenschönheit Korsikas erleben und sich der Kraft der Natur nah fühlen.
Der Zugang erfolgt von einem Parkplatz an der Straße D824 nahe Arone. Der Wanderweg ist etwa 7 Kilometer lang und dauert etwa 3,5 Stunden, erfordert aber festes Schuhwerk und reichlich Wasser, da es unterwegs keine Quellen oder Geschäfte gibt.
Unterhalb des Turms gibt es Seehöhlen, darunter eine bemerkenswerte natürliche Felsbogen. In dieser Region lebten einst Mönchsrobben, die bis in die 1960er Jahre gesichtet wurden, bevor sie aus dem Gebiet verschwanden.
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