Chartreuse de la Verne, Kartäuserkloster in Collobrières, Frankreich
Die Chartreuse de la Verne ist ein Kartäuserkloster, das in einem Waldgebiet der südfranzösischen Maures-Bergkette liegt und aus lokalem grünlichem Serpentinstein sowie vulkanischem Marmor errichtet wurde. Das Gebäude verbindet mehrere Innenhöfe, eine Kapelle, Wohnzellen für Mönche und verschiedene Funktionsräume miteinander.
Das Kloster wurde 1170 auf den Ruinen eines älteren Heiligtums gegründet und erhielt wenige Jahre später seine erste feierliche Weihe. Über die Jahrhunderte prägte die kartäusische Tradition mit ihrer Suche nach Stille und Einfachheit das Leben an diesem Ort.
Die Schwesterngemeinschaft von Betlehem prägt das heutige Leben des Klosters seit ihrer Ankunft in den 1980er Jahren durch ihre tägliche Präsenz. Sie führen die Tradition des Klosterlebens fort und gestalten den Rhythmus des Ortes durch Gebete und Arbeit im Alltag.
Der Zugang zum Kloster ist tagsüber möglich, wobei es an manchen Tagen geschlossen sein kann, daher sollte man sich vor dem Besuch informieren. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da der Weg durch das Waldgebiet führt und das Gelände hügelig ist.
Das Kloster besteht aus zwei unterschiedlich großen Innenhöfen, von denen der kleinere mit unvollendeten Arkaden im Renaissancestil bemerkenswert ist. Diese architektonischen Besonderheiten machen deutlich, wie funktional das Klosterleben organisiert war und welche Prioritäten die Mönche bei der Gestaltung ihres Alltags setzten.
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