Pierregourde, Mittelalterliche Burgruine in Gilhac-et-Bruzac, Frankreich.
Das Château de Pierregourde ist eine Burgruine auf einem felsigen Vorsprung auf etwa 600 Metern Höhe, die das Tal der Rhône und den Fluss Eyrieux überblickt. Die Überreste liegen heute auf Privatgrundstück und zeigen Spuren ihrer früheren Struktur als Festung.
Die Burg entstand um das Jahr 1000 als Wehranlage und wurde über mehrere Jahrhunderte erweitert und verstärkt. Im 17. Jahrhundert wurde die Festung unter den Befehlen von Kardinal Richelieu teilweise zerstört, was ihre heutige Form prägt.
Der Name der Bewohner, Pierregourdains, stammt von diesem mittelalterlichen Bauwerk ab und spiegelt ihre Verbundenheit mit dem Ort wider. Die Ruine bleibt in der lokalen Identität präsent, auch wenn die Struktur heute nur noch Reste zeigt.
Der Standort ist von Saint-Laurent-du-Pape aus über die Route D266 erreichbar, liegt aber auf Privatgrund und kann nur mit Genehmigung besucht werden. Besucher sollten sich vorher erkundigen und respektvoll mit der Eigentumsgrenze umgehen.
Archäologische Untersuchungen haben Hinweise auf Metallverarbeitung an der Stätte vom 12. bis 17. Jahrhundert gefunden. Diese Entdeckung zeigt, dass das Anwesen auch als Werkstatt- oder Produktionszentrum diente, nicht nur als reine Wehranlage.
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