Burg Turquestein, Mittelalterliche Burgruine in Turquestein-Blancrupt, Frankreich.
Die Burg Turquestein ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Felsen in etwa 460 Metern Höhe und wird von einer zwölf Meter hohen Mauer aus behauenen Steinen geprägt. Die Überreste zeigen noch Teile einer dreifachen Befestigungsanlage mit sichtbaren Türrahmen und einem Spitzbogentor.
Die Burg wurde um 965 erbaut, um den Handelsweg über den Donon zu überwachen und wechselte mehrfach zwischen den Bistümern Toul und Metz den Besitzer. Cardinal Richelieu ordnete 1634 ihre Zerstörung an.
Der Ort war lange Zeit ein Treffpunkt für Menschen, die sich dem Gebet widmeten. Im Jahr 1797 besiegelten drei Personen an den Ruinen einen Gebetspakt, der zur Gründung einer religiösen Gemeinschaft führte.
Der Besuch ist mit Trittsicherheit und angepassetem Schuhwerk ratsam, da der Aufstieg über felsiges Gelände führt. Die Ruine liegt erhöht und bietet dadurch weitreichende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Der Name leitet sich vom Germanischen ab und bezieht sich auf den Stein des Donnergottes Thor, was auf alte Verbindungen zur nordischen Mythologie hindeutet. Diese Namensherkunft verbindet die mittelalterliche Befestigung mit vorchristlichen Traditionen der Region.
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