Dauphine, Ehemalige olympische Skisprungschanze in Saint-Nizier-du-Moucherotte, Frankreich
Dauphine ist eine Skisprungschanze in den Bergen oberhalb von Saint-Nizier-du-Moucherotte in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Anlage aus Beton liegt am Berghang und besteht aus einem langen Anlaufturm, einer Absprungrampe und einer ausgedehnten Landepiste, die sich den Hang hinabzieht.
Die Schanze wurde 1966 nach Plänen des deutschen Architekten Heini Klopfer erbaut und diente 1968 als Wettkampfstätte bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble. Nach den Spielen wurde sie kaum noch genutzt und verwitterte in den folgenden Jahrzehnten.
Die Schanze war während der Olympischen Spiele von 1968 eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region und zog Zuschauer aus ganz Frankreich und Europa an. Heute kommen Besucher, um die verfallene Anlage zu erkunden und sich vorzustellen, wie es hier damals ausgesehen haben muss.
Die verlassene Anlage liegt auf einem Berghang und ist über Wanderwege erreichbar; festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Je nach Jahreszeit und Wetterlage kann der Zugang eingeschränkt sein, daher lohnt es sich, sich vor dem Besuch vor Ort zu erkundigen.
Der sowjetische Springer Wladimir Belousow gewann hier 1968 die Goldmedaille mit einem Sprung von über 100 Metern, was zu dieser Zeit eine bemerkenswerte Weite darstellte. Obwohl die Schanze seither verfallen ist, sind die Grundzüge der Anlage noch gut zu erkennen.
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