Quai d’Orsay, Flussufer im 7. Arrondissement, Frankreich
Quai d'Orsay ist eine Uferstraße entlang der linken Seine-Seite im 7. Arrondissement von Paris, Frankreich, die sich über 1270 Meter erstreckt und 29 Meter breit ist. Platanen begleiten den gepflasterten Fußweg, während Steinbrüstungen den Rand zum Fluss markieren.
Der Kai entstand ab 1705 als Teil der Befestigung des linken Seine-Ufers und diente zunächst als Lagerplatz für Holz und Baumaterial. Im 19. Jahrhundert wurde die Straße ausgebaut und zu einer repräsentativen Verbindung zwischen Pont de la Concorde und Pont des Invalides.
Die Avenue führt ihren Namen nach dem Dorf Orsay, das einst vor den Stadttoren lag und als Ausgangspunkt für Reisen nach Südwesten diente. Heute säumen Regierungsgebäude und historische Häuser die Straße, die als Synonym für französische Diplomatie gilt.
Mehrere Buslinien und die Metro-Station Solférino bieten direkten Zugang zum Ufer und verbinden es mit anderen Stadtteilen. Breite Gehwege ermöglichen bequemes Spazieren, während Bänke unter den Bäumen Rastmöglichkeiten schaffen.
Am Kai befinden sich mehrere Boote, die dauerhaft als schwimmende Restaurants und Kulturzentren dienen. Diese Péniches sind zu festen Orten des Pariser Lebens geworden und bieten Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen direkt am Wasser.
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