Le Bon Marché, Kaufhaus im 7. Arrondissement, Frankreich
Le Bon Marché ist ein Kaufhaus im 7. Arrondissement von Paris, das zwischen den Straßen Rue du Bac und Rue de Babylone liegt. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Etagen und beherbergt Modeboutiquen, Accessoire-Abteilungen sowie eine Gourmet-Halle, die separat zugänglich ist.
Die Gründung erfolgte im Jahr 1838, bevor Aristide Boucicaut das Geschäft übernahm und ab 1852 neue Verkaufsmethoden einführte. Er setzte feste Preise und freien Zugang zu den Waren durch, was den Einzelhandel in Frankreich nachhaltig veränderte.
Der Name leitet sich vom französischen Ausdruck für guten Handel ab und spiegelt die Idee wider, Käufern faire Preise anzubieten. In der überdachten Galerie verweilen Besucher bei Buchpräsentationen oder Installationen zeitgenössischer Künstler, die das Haus regelmäßig für wechselnde Ausstellungen nutzt.
Das Hauptgebäude befindet sich in der Rue de Sèvres und ist über mehrere Eingänge erreichbar, die zu verschiedenen Bereichen führen. Fahrstühle und Rolltreppen verbinden die Stockwerke, sodass sich Besucher auch bei größerem Andrang gut orientieren können.
Louis-Auguste Boileau und Alexandre Laplanche gestalteten die Räume mit Metallkonstruktionen und Glasdächern, die natürliches Licht tief ins Innere leiten. Diese Konstruktion gehörte zu den ersten in Paris, die das Einkaufen unter Tageslicht ermöglichte und die Architektur der Warenhäuser europaweit prägte.
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