La Quina, Archäologische Ausgrabungsstätte in Gardes-le-Pontaroux, Frankreich.
La Quina ist ein archäologisches Ausgrabungsgelände in Magnac-lès-Gardes mit zwei verschiedenen Fundstellen, die unterschiedliche prähistorische Schichten enthalten. Der obere Bereich zeigt Schichten aus dem Mousterien-Zeitalter, während der untere Abschnitt Funde aus der Aurignacien-Zeit bewahrt.
Die Stätte wurde 1872 zum ersten Mal entdeckt und während des 20. Jahrhunderts durch umfangreiche Ausgrabungen von Dr. Henri Martin und seiner Tochter Germaine erforscht. Diese wissenschaftliche Arbeit half, viel über das Leben früher Menschen in dieser Region zu verstehen.
La Quina ist für die nach diesem Ort benannte Steinwerkzeugform bekannt, die von Neandertalern hergestellt wurde. Diese Werkzeuge zeigen charakteristische Bearbeitungstechniken, die man an keinem anderen Fundort auf die gleiche Weise findet.
Das Gelände selbst ist begrenzt zugänglich, da es sich um einen aktiven Ausgrabungsort handelt, aber die meisten Funde werden im Nationalmuseum für Archäologie in Saint-Germain-en-Laye sowie in regionalen Museen ausgestellt. Besucher, die sich für Neandertaler-Artefakte interessieren, finden dort detaillierte Erklärungen und Originalwerkzeuge.
Hier wurden zwei bedeutende Schädelfunde von Neandertalern entdeckt, darunter die Überreste eines etwa 7 bis 8 Jahre alten Kindes. Diese seltenen menschlichen Knochen bieten Einblicke in die körperliche Entwicklung und das Alter dieser frühen Menschen.
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