Fort Rapp, Militärmuseum in Reichstett, Frankreich.
Fort Rapp ist eine Militäranlage in Reichstett mit Kasernen, Blockierungsgebäuden, Pulvermagazinen und geschützten Gängen, die ein defensives Netzwerk bilden. Die Konstruktion erstreckt sich über ein großes Gelände mit vielen Räumen für unterschiedliche militärische Funktionen.
Die Festung wurde zwischen 1872 und 1874 unter deutscher Herrschaft gebaut, um Straßburg vor Artilleriebeschuss zu schützen. Sie war Teil einer größeren Reihe von Befestigungsanlagen, die entlang dieser Region errichtet wurden.
Die Architektur zeigt Baustile, die an der deutsch-französischen Grenze üblich waren, mit Sandstein aus den Vogesen und Backsteinen aus nahegelegenen Gegenden. Besucher sehen heute, wie Soldaten in solchen Bauten lebten und arbeiteten.
Besucher können das Gelände erkunden und werden am besten von einer Führung durch die verschiedenen Bereiche geleitet. Das Terrain ist teilweise uneben und es gibt viele Stufen, daher sollte man gutes Schuhwerk tragen.
Während des Ersten Weltkriegs diente die Festung als Munitionslager und Gefangenenlager für russische und italienische Soldaten. Nach dem Krieg wurde sie zu einem Erholungszentrum für Truppen umgewandelt.
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