Galerie Vivienne, Neoklassizistische überdachte Passage im 2. Arrondissement, Frankreich.
Die Galerie Vivienne ist ein 176 Meter langer und 3 Meter breiter überdachter Durchgang, der die Rue des Petits-Champs, die Rue de la Banque und die Rue Vivienne verbindet. Ihre lange Arkade hat ein verglastes Tonnengewölbe auf hellen Steinbögen, cremefarbene Wände mit bogenförmigen Öffnungen und Bodenmosaike, die Giandomenico Facchina und Mazzioli signiert haben. Eine 42 Meter lange Galerie führt zu einer verglasten Rotunde mit halbkugelförmiger Glaskuppel.
Das Bauwerk entstand 1823 unter der Leitung von Louis-Auguste Marchoux und wurde von François-Jacques Delannoy entworfen, ehe es 1826 zur Öffentlichkeit freigegeben wurde. Seine Bedeutung führte 1974 zur Eintragung als Denkmal und zeigt so die Wertschätzung für diesen Teil des Pariser Bauerbes.
Der Name stammt von der Rue Vivienne, die nach Louis Vivien benannt ist, einem Pariser Stadtrat von 1599. Seit dem 12. September 2019 ist die Galerie mit den Galeries royales Saint-Hubert in Brüssel verschwistert. Die Bodenmosaike sind von Giandomenico Facchina und Mazzioli signiert.
Die Galerie ist Privateigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft, Fußgänger dürfen sie jedoch während der öffentlichen Öffnungszeiten kostenlos durchqueren. Eingänge liegen an der Rue des Petits-Champs 4, der Rue de la Banque 5-7 und der Rue Vivienne 6; am nächsten liegt die Métrostation Bourse (Linie 3). Der Gang ist 176 Meter lang und nur 3 Meter breit.
Die halbkugelförmige Glaskuppel der Rotunde stammt aus dem Jahr 1823 und sollte die Luftzirkulation ermöglichen. Die Bodenmosaike, signiert von Giandomenico Facchina und Mazzioli, ruhen auf einem Terrazzoboden und wiederholen einfache geometrische Formen. Am 12. September 2019 wurde die Galerie mit den Galeries Royales Saint-Hubert in Brüssel verschwistert.
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