Galerie Vivienne, Neoklassizistische überdachte Passage im 2. Arrondissement, Frankreich.
Die Galerie Vivienne ist ein überdachter Durchgang mit Glaskuppel in der Rue Vivienne, der sich über 176 Meter erstreckt und mit aufwendigen Bodenmosaiken sowie dekorativen Skulpturen verziert ist. Das schmale Bauwerk, das nur 3 Meter breit ist, hat mehrere Eingänge und beherbergt heute verschiedene Geschäfte, Boutiquen und Restaurants.
Das Bauwerk entstand 1823 unter der Leitung von Louis-Auguste Marchoux und wurde von François-Jacques Delannoy entworfen, ehe es 1826 zur Öffentlichkeit freigegeben wurde. Seine Bedeutung führte 1974 zur Eintragung als Denkmal und zeigt so die Wertschätzung für diesen Teil des Pariser Bauerbes.
Der Name der Galerie stammt von der Straße Rue Vivienne, die an ihrer Seite verläuft. Heute sieht man hier elegante Läden und Restaurants, die den Ort zu einem beliebten Treffpunkt machen, wo Parisier gerne spazieren und einkaufen gehen.
Man kann die Galerie von der Rue des Petits-Champs, der Rue de la Banque oder der Rue Vivienne aus betreten. Der beste Weg, das Gelände zu erkunden, ist, langsam durchzugehen und beide Seiten zu beobachten, um die verschiedenen Läden und Restaurants zu entdecken.
Im Zentrum des Durchgangs befindet sich eine beeindruckende Rotunde mit einer gewölbten Glaskuppel, die den gesamten Korridor während des Tages mit natürlichem Licht erfüllt. Diese architektonische Besonderheit unterscheidet sie von vielen anderen Pariser Durchgängen und schafft eine helle, offene Atmosphäre.
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