Diois, Gebirgskette im Département Drôme, Frankreich
Der Diois ist ein Gebirgsraum mit Kalksteinspitzen, die sich von Saillans bis zum Col de Rousset erstrecken. Die höchsten Erhebungen erreichen etwa 2000 Meter und bilden mehrere Täler mit zahlreichen natürlichen Höhlen.
Das Gebiet war in der Antike von den Vokontiern besiedelt, einem keltischen Volk, das sich der römischen Herrschaft anpasste. Ihr Hauptort Die war als Civitas Diensis bekannt und blieb ein wichtiger Ort in der Region.
Die Region ist bekannt für ihre Schafzucht und den Anbau von Kräutern wie Lavendel und Thymian, die das Landschaftsbild prägen. Besucher können diese landwirtschaftliche Tradition in den kleinen Dörfern und auf den Märkten der Gegend unmittelbar erleben.
Das Gebiet ist von verschiedenen Wanderwegen durchzogen, die kleine Täler verbinden und zu Höhlen führen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und sich auf wechselndes Wetter vorbereiten, das in Bergregionen schnell umschlagen kann.
Das Gebiet ist eine wichtige Zone für die Rückkehr wilder Wölfe, die seit den 1990ern hier wieder leben. Zusammen mit Alpensteinböcken, Rehen und vielen Vogelarten bildet es einen natürlichen Lebensraum, der sich nach Jahrzehnten ohne diese Raubtiere verändert.
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