Kloster Reigny, Zisterzienserkloster in Vermenton, Frankreich.
Die Abtei ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster mit Gebäuden aus verschiedenen Epochen, die sich am rechten Ufer des Flusses Cure erstrecken. Der bemerkenswerteste Teil ist der Speisesaal aus dem 14. Jahrhundert sowie ein barockes Taubenhaus aus dem 17. Jahrhundert.
Das Kloster wurde 1104 gegründet, befand sich zunächst an einem anderen Ort und erhielt 1134 durch eine Landschenkung seinen heutigen Standort. Das Gelände wurde während der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts aufgelöst.
Der Speisesaal war ursprünglich ein zentraler Treffpunkt für die Mönche und verkörpert heute die Art, wie religiöse Gemeinschaften zusammenkamen. Der Raum bewahrt die räumlichen Verhältnisse aus Mittelalter und Antike auf und zeigt, wie das tägliche Leben der Bewohner organisiert war.
Das Gelände ist heute für Veranstaltungen zugänglich und verfügt über Räume für Treffen sowie Übernachtungsmöglichkeiten. Die Besucher sollten beachten, dass das Gelände sehr ausgedehnt ist und man für einen vollständigen Rundgang Zeit einplanen sollte.
Während der Französischen Revolution 1790 war die Abtei fast vollständig verlassen, mit nur noch acht Mönchen im großen Klosterkomplex. Diese geringe Anzahl zeigt, wie schnell sich die Machtverhältnisse in dieser Zeit verschoben.
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