Erzbischöfliches Palais, Erzbischöflicher Palast aus dem 17. Jahrhundert im Zentrum von Aix-en-Provence, Frankreich.
Das Palais de l'Archevêché d'Aix-en-Provence ist ein Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert in der Innenstadt, dessen imposante Fassade aus Bibémus-Stein besteht und klassische Linien zeigt. Das Gebäude verteilt sich über mehrere Stockwerke mit Räumen, die ursprünglich als Residenz der Erzbischöfe dienten, heute aber teilweise als Museum genutzt werden.
Das Palais wurde zwischen 1650 und 1730 unter der Leitung des Architekten Laurent Vallon als Residenz der Erzbischöfe von Aix erbaut. Die Bauphase umfasste mehrere Jahrzehnte und spiegelt die architektonische Entwicklung vom frühen zum späten 17. Jahrhundert wider.
Das Palais beherbergt im Erdgeschoss das Tapisserie-Museum mit drei bedeutenden Sammlungen: die Grotesque, die Geschichte von Don Quixote und die Russian Games, die Kunstliebhaber anziehen.
Das Gebäude ist täglich erreichbar, wobei die Öffnungszeiten zwischen den Jahreszeiten wechseln und von Mai bis Oktober am längsten sind. Besucher sollten voraus prüfen, welche Bereiche zu ihrer geplanten Zeit zugänglich sind, da nicht alle Räume immer für die Öffentlichkeit geöffnet sind.
Die Haupttreppe des Palais aus dem Jahr 1670 hat eine ungewöhnliche diagonale Anordnung mit doppelter Wendung, was in der französischen Architektur selten vorkommt. Diese besondere Treppenform zeigt die innovativen Lösungen, die der Architekt für den Innenraum entwickelt hat.
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