Veyreau, Gemeinde im Département Aveyron, Frankreich
Veyreau ist eine Gemeinde im Département Aveyron im Süden Frankreichs, die auf dem Causse Noir liegt, einem alten Kalksteinplateau. Die Häuser sind aus dem lokalen Stein gebaut, die Dächer mit flachen Steinplatten gedeckt, und enge Wege verbinden die wenigen Gebäude des Ortes.
Menschen haben diese Hochebene bereits in der Vorgeschichte besiedelt und Spuren in Form von Dolmen und Menhiren hinterlassen, die noch heute in der Umgebung zu sehen sind. Im 11. Jahrhundert wurde das Priorat Saint-Jean-de-Balmes gegründet, dessen Überreste mit Gewölben und Steinbögen noch erhalten sind.
Die Steinbauten des Dorfes, die alten Schafpferche und die Wassertröge zeigen, wie eng das Leben hier mit der Schafzucht verbunden ist. Im Laufe des Jahres bringen Feste die wenigen Einwohner zusammen, um gemeinsam zu feiern.
Das Dorf liegt auf dem Causse Noir in der Nähe der Schluchten der Jonte und bietet sich gut als Ausgangspunkt für Wanderungen in der Region an. Da die Einrichtungen vor Ort sehr begrenzt sind, sollte man sich vorher mit allem Nötigen versorgen.
In der Gegend wurde eine Flöte aus einem Geierknochenfragment gefunden, was darauf hindeutet, dass die Menschen hier bereits vor Tausenden von Jahren Musik in ihre Rituale einbezogen. Geier fliegen auch heute noch über den Schluchten in der Nähe und sind regelmäßig von den Wanderwegen aus zu beobachten.
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