Höhlen von Calès, Unterirdische Wohnstätte in Lamanon, Frankreich.
Die Grottes de Calès sind ein unterirdisches Wohngebiet in den östlichen Felswänden der Alpilles, das aus mehreren in Stein gehauenen Wohnkammern besteht. Das Netzwerk erstreckt sich über verschiedene Ebenen und zeigt ein gut durchdachtes Grabungssystem.
Die Stätte war vom Mittelalter bis in die Vorzeit bewohnt und zeigt eine lange Geschichte menschlicher Besiedlung. Die kontinuierliche Nutzung über viele Jahrtausende hinweg machte sie zu einem wichtigen Zeugnis für die Entwicklung von Wohnmethoden in dieser Region.
Der Ort zeigt, wie frühe Bewohner in der Gemeinschaft lebten und ihre Räume nutzten, mit sorgfältig geschnittenen Wohnkammern, die ihren Alltag widerspiegeln. Die Art, wie die Höhlen angeordnet sind, lässt erkennen, wie Menschen hier ihre Familien organisierten und miteinander wohnten.
Das Erkunden der Höhlen erfordert sorgfältig Bewegung, da es enge Treppen und niedrige Übergänge gibt. Bequeme Schuhe mit guter Bodenhaftung und möglicherweise eine Lampe helfen bei der sicheren Navigation.
Die Bewohner schufen ein durchdachtes Wassermanagementsystem, das Regenwasser in Zisternen sammelte und speicherte. Dieses Ingenieurwunder zeigt, wie gut diese frühen Menschen die Herausforderungen des Lebens unter der Erde meisterten.
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