Garabit-Viadukt, Eisenbahnviadukt in Ruynes-en-Margeride, Frankreich
Der Garabit-Viadukt trägt eine Eisenbahnlinie 122 Meter über dem Fluss Truyère in der Auvergne und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 565 Metern aus Flusseisen. Die Konstruktion besteht aus einem zentralen Bogen mit Gitterstruktur, der von gemauerten Steinpfeilern an beiden Enden gestützt wird.
Gustave Eiffel entwarf das Bauwerk zwischen 1882 und 1884 für die Eisenbahnstrecke nach Neussargues, wobei er Erfahrungen aus seinem portugiesischen Brückenprojekt einbrachte. Die staatlichen Behörden erklärten es 1965 zum geschützten Denkmal und erkannten damit seine ingenieurtechnische Bedeutung an.
Die Einheimischen nennen das Bauwerk oft einfach „Eiffelbrücke
Die beste Sicht erhält man von der Straße unterhalb des Viadukts, wo Parkplätze und Informationstafeln vorhanden sind. Züge fahren mehrmals täglich über die Brücke, sodass Besucher während ihres Aufenthalts wahrscheinlich eine Durchfahrt beobachten können.
Der Bau des Grandval-Staudamms im Jahr 1959 schuf einen Stausee, der den Wasserspiegel unter dem Viadukt um 95 Meter anhob. Heute spiegelt sich die rote Eisenkonstruktion in dem ruhigen Wasser des Reservoirs, was den visuellen Eindruck verändert hat.
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