Kloster La Charité, Zisterzienserkloster in Neuvelle-lès-la-Charité, Frankreich.
Die Abbaye Notre-Dame-de-la-Charité ist ein Zisterzienserkloster auf einem großen Gelände mit mehreren miteinander verbundenen Gebäuden und Flächen. Das Anwesen verfügt über alte Mühlen, Wirtschaftsgebäude, Seen und ein ausgeklügeltes System aus Kanälen und Wasserleitungen, das die monastischen Bedürfnisse seit Jahrhunderten erfüllt.
Das Kloster wurde 1133 von Mönchen aus der Abtei Belvaux gegründet und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einer wohlhabenden Gemeinschaft. Während der Französischen Revolution 1791 wurde die Abtei als Staatseigentum verkauft und verlor ihren religiösen Status.
Die Abtei wurde von Mönchen gegründet, die hier lange Zeit nach monastischen Regeln lebten. Das Gebäude selbst zeigt noch heute die Spuren dieser Vergangenheit, auch wenn sich die Nutzung im Laufe der Zeit verändert hat.
Das Anwesen ist eine Sammlung von historischen Strukturen, die teilweise über Jahrhunderte aus verschiedenen Epochen stammen. Bei einem Besuch sollte man Zeit für die Erkundung des Geländes einplanen, da die Gebäude und Wassersysteme über eine größere Fläche verteilt sind.
Das Anwesen verfügt über ein bemerkenswertes mittelalterliches Wassersystem mit unterirdischen Durchlässen, Aquädukten und Kanälen, die die Ingenieursfähigkeiten der damaligen Zeit zeigen. Dieses ausgeklügelte Netzwerk war nicht nur für die Versorgung der Mönche entscheidend, sondern auch für die Bewirtschaftung der Ländereien.
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