Serra de l’Albera, Gebirgskette zwischen Pyrénées-Orientales, Frankreich und Alt Empordà, Spanien.
Die Albera ist ein Bergmassiv, das sich zwischen Frankreich und Spanien erstreckt und mit dem Puig Neulós seinen höchsten Punkt erreicht. Das Gebirgssystem bildet sich von einer tiefen Schlucht aus und fällt sanft zum Mittelmeer hin ab, wobei steile Hänge und Täler das Landschaftsbild prägen.
Im 17. Jahrhundert wurde dieses Bergmassiv durch den Pyrenäenvertrag zur Grenze zwischen zwei Königreichen bestimmt. Dieses Abkommen teilte die Region für lange Zeit und formte die politische Landschaft, die bis heute wirkt.
Die Albera ist seit alter Zeit ein Ort, wo Menschen gelebt haben und ihre Spuren hinterlassen haben. Überall in der Gegend finden sich alte Steinsetzungen und Überreste aus frühen Zeiten, die zeigen, wie die Menschen hier zusammengelebt haben.
Der beste Zugang zur Region erfolgt über die beiden Besucherzentren in La Jonquera und Espolla, die Wanderkarten und lokale Informationen zur Verfügung stellen. Die Bergpfade sind das ganze Jahr über zugänglich, wobei die wärmeren Monate für Besuche am angenehmsten sind.
Die Region beherbergt eine wichtige Population der Maurischen Landschildkröte, eine seltene Art, die man in Europa an wenigen Orten findet. Zusätzlich bewegt sich eine Vielfalt von Genetten, Adlern und verschiedenen Hirscharten durch die Wälder und Wiesen dieser Gegend.
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