Horsabrücke, Militärbrücke in Ranville, Frankreich
Die Horsa-Brücke überquert die Orne mit einer Stahlkonstruktion, die 1870 ursprünglich als Drehbrücke errichtet wurde. Das heutige Bauwerk verbindet das östliche Ufer des Flusses mit dem Dorf Ranville und zeigt noch Teile der historischen Stahlstruktur.
Britische Luftlandetruppen eroberten diese strategische Überquerung am 6. Juni 1944 während der Operation Tonga, um deutsche Panzer von den Landungszonen abzuschneiden. Die Aktion half, die Invasion zu sichern, indem sie verhinderte, dass die Verteidiger schnell Verstärkung erhielten.
Die Brücke trägt den Namen des Horsa-Gleiters, der bei der Invasion eine Rolle spielte, und Besucher können eine Gedenktafel aus dem Jahr 1989 sehen, die an die Piloten erinnert. Dieser Ort zeigt, wie eng die lokale Geschichte mit dem Schicksal der Soldaten verbunden ist, die hier landeten.
Das Bauwerk ist leicht zu Fuß zu erreichen und liegt etwa 400 Meter östlich von der Pegasus-Brücke, einem weiteren wichtigen Kriegs-Ort in der Nähe. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Gegend hügeliges Gelände hat und Feldwege gut zu Fuß erkundet werden.
Die ursprüngliche Stahlkonstruktion von 1870 stammt aus den Werkstätten von Gustave Eiffel und zeigt die handwerkliche Qualität jener Zeit. Heute können aufmerksame Besucher die feinen Details der Stahlstreben und Nieten erkennen, die den Bau prägen.
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