Phare de la Teignouse, Leuchtturm in der Bucht von Quiberon, Frankreich
Der Phare de la Teignouse ist ein weißer zylindrischer Leuchtturm, der auf einem freistehenden Felsenriff in der Bucht von Quiberon vor der bretonischen Küste steht. Der Turm hat einen kegelförmigen Sockel und ist etwa 16 Meter hoch, mit einem Laternenraum an der Spitze.
Der Leuchtturm wurde 1845 erbaut und gehörte damit zu den ersten Offshore-Leuchttürmen Frankreichs. Er war ursprünglich mit einem festen weißen Licht ausgestattet und wurde später auf ein automatisches Blinklicht umgestellt.
Der Leuchtturm trägt den Namen des Riffs, auf dem er steht, La Teignouse, was auf ein altes bretonisches Wort für ein gefährliches Gewässer hinweist. Seeleute aus der Region kennen diesen Namen seit Generationen und nutzen das Licht als Orientierungspunkt auf dem Weg zu den Inseln Houat und Hoëdic.
Der Leuchtturm ist nur per Boot erreichbar, und jede Annäherung hängt von den Bedingungen auf dem Wasser ab, da das Riff starken Gezeitenströmungen ausgesetzt ist. Er ist noch in Betrieb, sodass Besuche nicht immer möglich sind. Ein Blick vom Wasser aus ist jedoch von einer Bootsfahrt rund um die Halbinsel Quiberon möglich.
Das Riff, auf dem der Leuchtturm steht, liegt genau zwischen der Halbinsel Quiberon und der Insel Houat und markiert damit einen der engsten Schifffahrtswege entlang dieser Küste. Der Turm war ursprünglich dauerhaft bemannt, da die isolierte Lage es den Wärtern nahezu unmöglich machte, das Gebäude bei schlechtem Wetter zu verlassen.
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