Kloster Saint-Sulpice, Zisterzienserabtei-Ruinen in Thézillieu, Frankreich
Die Abbaye de Saint-Sulpice ist eine Zisterzienserruine auf dem Plateau d'Hauteville in etwa 796 Metern Höhe. Die Überreste zeigen eine Kirchenanlage mit fünf Buchtabschnitten und die Grundrisse der zugehörigen Klostergebäude wie Kapitelsaal und Küche.
Das Kloster wurde 1133 von einem kluniazensischen Mönch gegründet, der Unterstützung von Graf Amadeus III. von Savoyen erhielt. Im Laufe des 13. bis 15. Jahrhunderts wuchs der Einfluss des Klosters in der Region deutlich.
Der Name des Klosters erinnert an den heiligen Sulpitius, dessen Verehrung in der Region verankert war. Besucher können heute noch die Grundrisse der verschiedenen Gebäude erkennen, die zeigen, wie die Mönche ihren Alltag organisierten.
Das Gelände ist frei zugänglich und bietet einen guten Überblick über die Grundrisse dank der ausgegrabenen Fundamente. Es ist hilfreich, das Gelände bei guter Sicht zu besuchen, um die Höhenlage und die umliegende Landschaft vollständig zu erleben.
Zwischen 1968 und 1980 führten Ausgrabungen zur Entdeckung des ursprünglichen Eingangs und zeigten mehrere Bauphasen des Klosters. Diese archäologischen Arbeiten offenbarten, wie sich das Gebäude im Laufe der Jahrhunderte verändert hatte.
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