La Hogue, Neolithischer Grabhügel in Fontenay-le-Marmion, Frankreich
Der Tumulus de la Hogue ist ein rechteckiger Grabhügel aus der Jungsteinzeit mit einer Länge von etwa 40 Metern und einer Breite von etwa 30 Metern. Die Anlage enthält zwölf kreisförmige Steinkammern mit Durchmessern zwischen 4 und 5 Metern, die miteinander verbunden sind.
Der Tumulus wurde um 4500 bis 4000 v. Chr. errichtet und zeigt die frühen Bestattungsbräuche in Nordfrankreich. Archäologen entdeckten die Stätte 1829 und führten Ausgrabungen durch, die wichtige Erkenntnisse über prähistorische Gesellschaften brachten.
Die Grabbaukammer ist nach lokalen Legenden benannt, die sich um die prähistorischen Bestattungen ranken. Besucher können heute noch die Anordnung der Kammern sehen, die zeigt, wie wichtig Gemeinschaftsbegräbnisse für diese frühen Menschen waren.
Die Anlage befindet sich in der Normandie im Département Calvados und ist als historisches Denkmal geschützt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Gelände uneben sein kann und das Betreten der Kammern mit Vorsicht erfolgen muss.
In einer der Kammern fanden Archäologen durchlöcherte Hundezähne und Anhänger aus Elfenbein und Bernstein, die zeigen, wie raffiniert die Handwerkstechniken dieser Zeit waren. Diese persönlichen Gegenstände geben einen seltenen Einblick in das tägliche Leben und die Wertschätzung der Verstorbenen.
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