Schloss Montigny-le-Gannelon, Renaissanceschloss und Kunststätte in Montigny-le-Gannelon, Frankreich
Das Château de Montigny-le-Gannelon ist ein Renaissanceschloss in Cloyes-les-Trois-Rivières, Frankreich, das auf einem erhöhten Gelände liegt und mit seiner Ostfassade den Fluss Loir überblickt. Das Schloss ist von einem weitläufigen Park mit alten Bäumen umgeben und beherbergt zudem eine Kunstgalerie.
Die erste Anlage auf diesem Hügel war eine mittelalterliche Festung aus der Karolingerzeit, die als Verteidigungsposten diente. Im Jahr 1495 ließ Jacques de Renty das Gebäude grundlegend umbauen und verwandelte es in ein Renaissanceschloss, das eher einer Adelsresidenz als einer Wehranlage glich.
Die Westfassade trägt sieben in Stein gemeißelte Figuren auf den Kreuzgangssäulen, die jeweils eine der sieben Todsünden darstellen. Wer die Außenfassade aufmerksam betrachtet, entdeckt diese ungewöhnlichen Details aus der Renaissancezeit.
Das Schloss befindet sich im Dorf Montigny-le-Gannelon und ist mit dem Auto gut erreichbar; Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Da das Anwesen auch für private Veranstaltungen genutzt wird, empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, ob der Zugang an dem gewünschten Tag möglich ist.
Der Uhrturm des Schlosses trägt drei verschiedene Girlanden-Schnitzereien: zwei zeigen Weinreben, eine dritte zeigt Symbole der Trauer und Witwenschaft. Diese letzte Girlande lässt vermuten, dass der Turm zu Ehren einer verstorbenen Ehefrau eines der Eigentümer erbaut oder verändert wurde.
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