Kloster Mortemer, Zisterzienserkloster in Lisors, Frankreich.
Mortemer Abbey ist eine Zisterzienseranlage in der Normandie, die aus steinernen Gebäuden mit Gewölbekellern und einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert besteht. Das Gelände erstreckt sich über bewaldetes Land und beherbergt heute ein Museum sowie Wege durch die Ruinen und Parkanlagen.
Das Kloster wurde 1101 von Heinrich I. von England gegründet und war die erste Zisterzienseranlage in der Normandie. Nach Jahrhunderten benediktinischen Lebens schloss es 1791 während der Französischen Revolution seine Tore.
Die Stätte trägt einen Namen, der auf lateinische und germanische Wurzeln hinweist und die Geschichte der Region widerspiegelt. Besucher können in den erhaltenen Gebäuden die Spuren erkennen, die zeigen, wie Mönche hier über Jahrhunderte lebten und wirtschafteten.
Das Gelände ist täglich zugänglich und Besucher können selbstständig umhergehen oder an geführten Touren teilnehmen. Die Wege durch die Ruinen und den Wald sind gut instandgehalten und für die meisten Menschen zu bewältigen.
Das Gelände war lange Zeit privat genutzt und beherbergt unterirdische Strukturen, die noch nicht vollständig erforscht sind. Diese versteckten Bereiche bieten Hinweise auf die wirtschaftlichen Aktivitäten der Mönche.
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