Kloster Barbery, Mittelalterliche Zisterzienserabtei-Ruinen in Barbery, Frankreich.
Die Abbaye Notre-Dame de Barbery ist eine zisterzienische Klosteranlage, von der heute noch Mauerfragmente und mehrere verstreute Gebäude erhalten sind. Das Ensemble umfasst unter anderem eine rechteckige Struktur aus dem 14. Jahrhundert und die ursprüngliche seitliche Mauer der Klosterkirche.
Das Kloster wurde am 13. April 1176 von Robert Marmion gegründet und prägte das Klosterleben in der Normandie. Im 18. Jahrhundert beschädigte ein Erdbeben die Struktur erheblich, und während der Französischen Revolution wurde die Anlage aufgegeben.
Der Name Barbery stammt von einem frühen Siedler oder Landgut und spiegelt die ländliche Geschichte der Gegend wider. Die verstreuten Überreste zeigen, wie die Mönche hier gelebt und gebetet haben, und ihre Spuren sind in der umliegenden Landschaft noch heute präsent.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Ruinen auf einem offenen Gelände verteilt sind. Gutes Schuhwerk und Vorsicht auf unebenem Untergrund werden empfohlen, um die verschiedenen Mauerreste sicher besichtigen zu können.
Ein Mönch namens Gervais schrieb im 13. Jahrhundert ein gereimtes Bestiarum mit Beschreibungen von 29 verschiedenen Tieren. Seine Arbeit zeigt die gelehrte Tätigkeit, die neben dem spirituellen Leben hier stattfand.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.