Kloster Bellevaux, Zisterzienserabtei in Cirey, Frankreich.
Die Klosteranlage erstreckt sich durch ein bewaldetes Tal und wird von einer Umfassungsmauer eingefasst. Die romanische Abteikirche und die erhaltenen Konventgebäude zeigen die charakteristische Architektur des Zisterzienserordens aus dem 12. Jahrhundert.
Pons I. de La Roche gründete das Kloster 1119 als erste Zisterzienserabtei der Franche-Comté und erste Tochterabtei von Morimond. Die Abteikirche wurde 1143 geweiht und beherbergte ab 1175 die Reliquien Petrus II.
Nach der Heiligsprechung Petrus II. von Tarantaise im Jahr 1191 entwickelte sich die Abtei zu einem bedeutenden Wallfahrtsort, der Pilger aus dem gesamten burgundischen Raum anzog und die spirituelle Landschaft der Region prägte.
Das Ensemble liegt im Département Haute-Saône und steht seit 1946 unter Denkmalschutz. Die Lage in einem abgelegenen Waldtal erfordert individuelle Verkehrsmittel, wobei begrenzte Öffnungszeiten im Vorfeld geprüft werden sollten.
Ein ausgeklügeltes Wassersystem nutzt seit der Gründungszeit eine natürliche Quelle, die über Jahrhunderte hinweg die landwirtschaftlichen Betriebe, Mühlen und sanitären Anlagen der Mönche versorgte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.