Kloster La Cour-Dieu, Zisterzienserabtei in Ingrannes, Frankreich.
La Cour-Dieu Abbey ist ein Zisterzienserkloster in einer Lichtung des Waldes von Orléans, von dem heute noch Teile der ursprunglichen Kirchenfassade und des nordlichen Querschiffs erhalten sind. Im südlichen Flugel befinden sich Reste der Küche und des Speisesaals, wahrend der westliche Eingang durch eine groß gewolbte Tur vom Pförtnerhaus gekennzeichnet ist.
Das Kloster wurde 1119 von Bischof Jean II. von Orleans gegründet, der das Land von der Bischofskirche und dem Kapitel der Sainte-Croix erhielt. Die ersten Monche kamen von Citeaux, um diesen neuen Ort nach strengen Zisterzienserregeln zu besiedeln.
Die Anlage war nach dem Vorbild mittelalterlicher Zisterzienserklöster aufgebaut, mit Gebäuden rund um einen Innenhof sowie Gärten und Teichen drumherum. Diese Anordnung spiegelt die klösterliche Lebensweise wider, die hier seit Jahrhunderten gepflegt wurde.
Der Ort liegt in einer waldreichen Gegend und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei die erhaltenen Ruinen das Gelande durchlaufen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Untergrund uneben sein kann und Teile des Geländes im Freien liegen.
Der Schriftsteller Georges Simenon verbrachte hier von 1934 bis 1936 Zeit und inspirierte sich an den umliegenden Dorfern fur eine Kriminalgeschichte mit seinem beruhmten Kommissar. Die stillgelegte Klosteranlage bot dem Autor eine ruhige Zuflucht wahrend einer produktiven Schaffensphase.
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