Kloster Le Breuil-Benoît, Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert in Marcilly-sur-Eure, Frankreich.
Le Breuil-Benoît Abbey ist ein Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert in Marcilly-sur-Eure, mit einer Kirchenanlage, die typische Merkmale der mittelalterlichen religiösen Architektur Nordfrankreichs zeigt. Das Gebäude verfügt über mehrere Joche im Langhaus und bewahrt die strukturellen Besonderheiten dieser monastischen Tradition.
Das Kloster wurde 1137 gegründet und erhielt wenige Jahre später Mönche, die es zur zisterziensischen Gemeinschaft transformierten. Diese Entwicklung verband das Anwesen mit einem breiter verbreiteten monastischen Reformbewegung, die die religiöse Landschaft Europas gestaltete.
Die Kirche repräsentiert einen Ort, an dem Mönche täglich zusammenkamen und beteten; die schlichte Ausstattung und das Layout folgen benediktinischen Idealen. Besucher können heute noch die Spuren dieser Lebensweise in den steinernen Räumen erkennen, die diese Gemeinschaft prägten.
Das Gebäude wurde ab 1995 umfassend renoviert und Teile davon sind heute zugänglich, besonders während spezieller kultureller Veranstaltungen. Besucher sollten sich vor dem Besuch informieren, welche Bereiche gerade offen sind, da der Zugang je nach Erhaltungsarbeiten variieren kann.
Ein Adliger nutzte die alten Abtsräume, um dort eine Kunstsammlung zu schaffen, die später verstreut wurde. Diese ungewöhnliche Nebennutzung zeigt, wie sich solche sakralen Orte im Laufe der Zeit für ganz unterschiedliche Zwecke umfunktionieren.
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