Kloster Loc-Dieu, Romanische Abtei in Martiel, Frankreich
Loc-Dieu Abbey ist eine Klosteranlage in Martiel mit einer Steinkirche, deren gotische Gewölbe auf romanischen Grundmauern ruhen und ein lateinisches Kreuzschiff mit fünfseitiger Apsis bilden. Das Gebäude verbindet zwei architektonische Epochen und zeigt die charakteristische Struktur eines Zisterzienserklosters.
Das Kloster wurde 1123 gegründet an einem Ort namens Locus Diaboli und erlitt 1409 Zerstörungen durch englische Angreifer. Ein Wiederaufbau erfolgte 1470 und prägt das Erscheinungsbild bis heute.
Das Innere folgt zisterziensischen Prinzipien mit schlichtem Design und wenigen Dekorationen, die den Fokus auf das Spiel zwischen Steinmauern und natürlichem Licht lenken. Besucher können diese ruhige Ästhetik noch heute beim Durchgang durch die Hallen beobachten.
Das Kloster befindet sich etwa 9 Kilometer westlich von Villefranche-de-Rouergue und ist in einem 40 Hektar großen Park mit verschiedenen Baumarten und Wanderwegen gelegen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und Zeit für einen Spaziergang durch die Anlage einplanen.
Während des Sommers 1940 diente das Kloster als Versteck für kostbare Kunstwerke aus dem Louvre, darunter die Mona Lisa von da Vinci. Diese verborgene Rolle spielte eine wichtige Rolle zum Schutz europäischer Kulturschätze während des Krieges.
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