Château d’Écouen, Renaissance-Schloss und Nationalmuseum in Écouen, Frankreich.
Das Schloss Écouen ist ein Renaissance-Bauwerk mit zwei dreistöckigen Wohnflügeln, die durch einen Eingangsflügel verbunden sind und einen Innenhof umschließen. Im Inneren funktioniert es heute als Nationalmuseum mit Ausstellungsräumen, die Kunstgewerbe und Wertgegenstände aus dem 16. Jahrhundert zeigen.
Anne de Montmorency beauftragte den Bau zwischen 1539 und 1555, wobei an dieser Stelle ein mittelalterliches Schloss stand, das abgerissen wurde. Das Gebäude zeigt damit, wie der französische Adel in dieser Zeit Renaissance-Architektur nutzte, um seine Macht und seinen Reichtum auszudrücken.
Das Schloss zeigt Wandteppiche, Keramiken und Möbel aus dem 16. Jahrhundert, die zeigen, wie Adelige und wohlhabende Familien in dieser Zeit lebten. Wenn man durch die Räume geht, sieht man überall handwerkliche Details, die die Kunstfertigkeit jener Epoche widerspiegeln.
Das Gebäude liegt nördlich von Paris und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, was einen Besuch auch ohne Auto möglich macht. Planen Sie einen Vormittag oder Nachmittag ein, um die Sammlungen in aller Ruhe zu sehen, ohne übertrieben zu eilen.
Die Kamine und Bodenfliesen wurden von Masséot Abaquesne geschaffen und zeigen noch heute die handwerklichen Techniken der Renaissance-Zeit. Diese Details sind oft übersehen, obwohl sie die künstlerische Qualität dieses Ortes unterstreichen.
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