Kloster Valroy, Zisterzienserkloster in Saint-Quentin-le-Petit, Frankreich.
Die Abbaye de la Valroy ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Tal der Barres zwischen Saint-Quentin-le-Petit und Sévigny, rund 41 km nördlich von Reims. Kein Klostergebäude steht mehr; erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Grundriss freigelegt, und in La Bouverie sind einige Spolien erhalten. Das sichtbare Mauerwerk ist ein zylindrischer Turm aus hellgrauen und blassbeigen Blöcken mit abgebrochener Krone, einem kleinen Rechteckfenster und einer größeren unregelmäßigen Öffnung mit vorspringenden Steinen.
Die Abtei wurde 1147 von Mönchen aus Notre-Dame d'Igny gegründet und durchlief 1423 eine bedeutende Wiederaufbau. Sie blieb aktiv bis zur Schließung während der Französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts.
Der lateinische Name der Abtei, Vallis Regis (Val-le-Roi, „Königstal“), verweist auf ihre königliche Stiftung: Hugues I. de Roucy und seine Gemahlin Richildis von Hohenstaufen, eine Tochter Kaiser Friedrichs I., gründeten sie 1147. Die Mönche kamen aus Igny und gehörten zur Filiation von Clairvaux. Die Abtei besaß Wirtschaftshöfe in La Grange-aux-Bois bei Sévigny, Montigny bei Nizy, La Croix bei Le Thour, Écoret bei Chivres, Les Mortiers bei Wagnon und Herbay bei Signy-le-Petit.
Die ehemalige Abtei liegt im Tal des Baches Barres zwischen Saint-Quentin-le-Petit und Sévigny, rund 26 km nordwestlich von Rethel und 41 km nördlich von Reims, nahe dem Weiler La Bouverie. Kein Klostergebäude steht mehr; der Grundriss wurde erst nach dem Ersten Weltkrieg freigelegt, suchen Sie also im Boden nach Fundamentresten. In La Bouverie sind Spolien der Abtei erhalten.
Bombardierungen im Ersten Weltkrieg gaben durch Sprengschäden Aufschluss über die ursprünglichen mittelalterlichen Grundlagen. Dies ermöglichte Archäologen, Details über die ursprüngliche Bauweise und das Grundrissdesign zu entdecken.
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