Théâtre des Bouffes-Parisiens, Historisches Theater im Zentrum von Paris, Frankreich
Das Théâtre des Bouffes-Parisiens ist ein Theaterbau im 2. Arrondissement von Paris mit italienischer Architektur und Platz für etwa 600 Zuschauer auf mehreren Ebenen. Der Innenraum ist in verschiedene Geschosse unterteilt, die den Blick auf die Bühne aus unterschiedlichen Positionen ermöglichen.
Jacques Offenbach gründete das Theater 1855 als Spielstätte für Operetten und verlegte es später an seine jetzige Adresse in der Rue Monsigny. Der heutige Bau entstand 1863 nach Entwürfen des Architekten Théodore Ballu und ersetzte das ursprüngliche Gebäude.
Das Theater war lange Zeit bekannt für seine Operetten-Aufführungen und zog Publikum mit leichteren, unterhaltsamen Werken an. Später entwickelte es sich zu einem Ort für vielfältigere dramatische Werke und etablierte sich als wichtiger Spielort für französische Autoren.
Der Eingang liegt in der Rue Monsigny, mit zusätzlichem Zugang durch die Passage Choiseul, wodurch mehrere Wege zum Theater möglich sind. Die Kasse ist von Montag bis Sonntag ab 14 Uhr bis zum Vorstellungsbeginn geöffnet.
Das Theater nutzt das benachbarte Passage Choiseul nicht nur für den Zugang, sondern dieser historische überdachte Durchgang ist selbst Teil der Erfahrung, die Besucher machen, wenn sie zum Gebäude gelangen. Diese versteckte Route durch die Passage verleiht dem Besuch einen besonderen Charakter und verbindet das Theater mit der lokalen Nachbarschaftsstruktur.
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