Château Pichon, Denkmalgeschütztes Schloss in Parempuyre, Frankreich
Château Pichon ist ein Schloss in Parempuyre mit neo-Renaissance-Merkmalen und einem halbkreisförmigen Grundriss um einen zentralen Hof. Das Gebäude verbindet Elemente verschiedener Bauepochen und wird bis heute als funktionierendes Weingut mit großflächigen Rebflächen genutzt.
Die ursprüngliche Struktur entstand 1601, wurde aber 1650 während der Fronde zerstört und anschließend 1651 durch Baron Jacques d'Alesme wieder aufgebaut. Damit begann eine neue Phase der Entwicklung, die das Anwesen bis heute prägt.
Das Anwesen zeigt, wie französische Adelsfamilien ihre Schlösser mit Weinanbau verbunden haben und diesen Lebensstil bis heute bewahren. Besucher sehen hier, wie die Architektur des Gebäudes und die umliegenden Weinberge eine gemeinsame Geschichte erzählen.
Das Anwesen liegt in den Weinbergen der Bordeaux-Region und ist als historisches Monument eingetragen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände Rebflächen und unebene Wege umfasst.
König Ludwig XIV besuchte das Schloss 1659 zur Jagd, was eine bedeutende Verbindung zur französischen Krone dokumentiert. Dieser Besuch hob die Stellung des Anwesens in der französischen Gesellschaft hervor.
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