Kloster Valloires, Zisterzienserkloster in Argoules, Frankreich
Die Valloires-Abtei ist ein Zisterzienserkloster in Argoules mit Gebäuden aus verschiedenen Epochen, die um einen Innenhof angeordnet sind. Eine Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert mit verzierter Innenausstattung, Schlafkammern, Kapitelsaal und Refektorium bilden die Hauptgebäude des Komplexes.
Die Abtei wurde 1138 von Graf Guy II. von Ponthieu gegründet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte sie ihre größte Blütezeit mit etwa einhundert Mönchen, die dort das klösterliche Leben pflegten.
Das Kloster beherbergt bemerkenswerte künstlerische Werke, darunter dekorative Elemente des österreichischen Künstlers Simon Pfaffenhoffen und Metallarbeiten von Jean Baptiste Veyren. Diese Kunstschätze prägen das Innere des Komplexes und erzählen von der Handwerkskunst früherer Jahrhunderte.
Das Gelände ist nur für Besucher mit Führungen zugänglich, die etwa eine Stunde dauern und einen Einblick in die historischen Räume geben. Da die Anlage heute als Kinderfürsorgeeinrichtung genutzt wird, sollten Besucher respektvoll bleiben und die laufende Institution nicht stören.
Ein Birnbaum auf dem Gelände wurde 1756 gepflanzt und wächst dort noch immer, mit offiziellem Status als bemerkenswerte Baum Frankreichs. Dieser alte Baum ist ein seltenes Zeugnis der botanischen Geschichte des Klosters und fasziniert Besucher durch sein hohes Alter.
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