Île d’Yeu, Atlantikinsel in Vendée, Frankreich
Île d'Yeu ist eine etwa 23 Quadratkilometer große Atlantikinsel vor der Küste der Vendée in Westfrankreich. Die Küste wechselt zwischen flachen Sandstränden im Norden und schroffen Klippenabschnitten im Süden.
Im 9. Jahrhundert gründeten irische Mönche ein Kloster, das dem Heiligen Hilarius geweiht war, doch Wikinger zerstörten die Anlage in späteren Überfällen. Erst in den folgenden Jahrhunderten wurde das monastische Leben langsam wiederhergestellt.
Der Name stammt vom lateinischen Oia, was auf frühe keltische Siedler hinweist, die hier vor den römischen Eroberungen lebten. Lokale Fischer gehen seit Generationen von kleinen Häfen aus aufs Meer und bringen Thunfisch und Sardinen zurück, die auf den Märkten verkauft werden.
Fähren verkehren regelmäßig von Fromentine und Saint-Gilles-Croix-de-Vie aus, wobei die Überfahrt etwa 30 Minuten dauert. Auf der Insel kann man zu Fuß gehen, Fahrräder mieten oder mit dem Auto fahren, da ein kleines Straßennetz die Siedlungen verbindet.
Seit 2020 verbindet das Harmon'Yeu-Projekt 23 Häuser durch ein automatisches System, das Solarenergie zwischen Gebäuden verteilt, wenn die Sonne scheint. Die lokalen Bewohner nennen diese technische Anordnung ein „intelligentes Mikronetz
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