Peyre-Brune, Neolithisches Dolmen in Saint-Aquilin, Frankreich
Peyre-Brune ist ein prähistorisches Megalith-Denkmal in Saint-Aquilin mit einer rechteckigen Grabkammer, die aus massiven Sandsteinblöcken in Ockertönen errichtet wurde. Die Konstruktion besteht aus sieben aufrechten Steinplatten und misst etwa 2,75 Meter in der Länge sowie 2 Meter in der Breite.
Das Denkmal stammt aus der Jungsteinzeit und zeugt von den Bestattungspraktiken dieser fernen Epoche. Archäologische Ausgrabungen im 19. Jahrhundert brachten zahlreiche Objekte aus dieser Zeit ans Licht, darunter Werkzeuge und Schmuckstücke.
Der Name des Dolmens verbindet das okzitanische Wort für Stein mit einem Begriff für die Farbe, was die sprachlichen Besonderheiten der Region widerspiegelt. Diese Namensprägung zeigt, wie Französisch und lokale Dialekte in der Benennung von Orten zusammenflossen.
Das Denkmal liegt westlich des Weilers Seyssac in einem bewaldeten Gebiet, das zu Fuß erreichbar ist. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und Kleidung für wechselhaftes Wetter einpacken.
Eine lokale Legende besagt, dass die Ehefrau eines Anführers die Errichtung des Denkmals an der Todesstelle ihres Mannes in Auftrag gab. Nach der Geschichte soll sie einen Fluch über das Grab gesprochen haben, um es vor Störung zu bewahren.
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