Phare des Sept-Îles, Maritimer Navigationsturm im Sept-Îles Archipel, Frankreich.
Der Leuchtturm der Sept-Îles ist eine 20 Meter hohe Steinstruktur mit einem Balkon und einer Laterne auf einem Archipel vor der bretonischen Küste. Das Licht wird über große Entfernungen ausgestrahlt und markiert die Navigation für Schiffe, die in diesen Gewässern unterwegs sind.
Ein erster Leuchtturm wurde 1835 errichtet, aber 1854 durch einen neuen ersetzt, der während des Krieges zerstört wurde. Die heutige Struktur wurde 1952 wiederaufgebaut und restauriert.
Der Leuchtturm steht inmitten eines der ältesten privaten Vogelschutzgebiete Frankreichs, das 1912 gegründet wurde, um die damals sinkenden Seevogelbestände zu schützen. Heute können Besucher von Boot aus die Vogelkolonien beobachten, die die Inseln bevölkern.
Das Leuchtturmareal ist nur per Boot erreichbar, das vom nahe gelegenen Hafen von Perros-Guirec abfährt. Das Gebäude selbst ist aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich, aber die Inseln bieten einen guten Aussichtspunkt.
Seit 1957 wird die Anlage durch Windkraft betrieben, was sie zum Pionier unter den französischen Seeleuchtfeuern macht. Das System zeigt, wie bereits im 20. Jahrhundert erneuerbare Energien für diese abgelegenen Strukturen genutzt wurden.
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