Alpilles, Gebirgskette in Bouches-du-Rhône, Frankreich
Die Alpilles sind eine Gebirgskette aus Kalkstein zwischen den Flüssen Rhône und Durance mit spitzen Gipfeln und trockenen Tälern. Das Gebirge erstreckt sich über etwa 25 Kilometer und verbindet mehrere kleine Dörfer, die an seinen Hängen liegen.
Menschen haben diese Gegend seit mindestens 8000 Jahren bewohnt, wie archäologische Funde in Höhlen zeigen, die von alten Bewohnern hinterlassen wurden. Die Region wurde später ein wichtiger Teil der provenzalischen Landschaft mit ihren eigenständigen lokalen Gemeinschaften.
Die Region ist seit langem für Olivenanbau und Weinherstellung bekannt, die das tägliche Leben der Einwohner prägen. Diese landwirtschaftliche Tradition bestimmt das Aussehen der Landschaft mit ihren terrassierten Feldern und alten Bauernhöfen.
Besucher können mehrere markierte Wanderwege nutzen, die Saint-Rémy-de-Provence, Les Baux-de-Provence und Eygalières verbinden, mit Optionen für verschiedene Schwierigkeitsgrade. Es ist am besten, früh am Tag zu starten, da die Wege bei warmem Wetter intensiv genutzt werden und die Sonne stark sein kann.
Das Kalksteingelände beherbergt seltene mediterrane Pflanzen und wilde Kräuter, die gut an trockene Bedingungen angepasst sind. Die felsigen Höhen bieten auch Nistplätze für seltene Raubvögel wie Adler und Geier, die Besucher manchmal am Himmel beobachten können.
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