Sainte-Marie de la Tourette, Modernes Kloster in Éveux, Frankreich
Sainte Marie de La Tourette ist ein modernes Kloster aus Beton mit vier Flügeln, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Die Struktur enthält etwa hundert einzelne Zellen mit Balkonen, die über die Landschaft nahe Lyon blicken.
Der Architekt Le Corbusier entwarf dieses Dominikanerpriorat 1953 und die Arbeiten wurden zwischen 1956 und 1960 abgeschlossen. Das Projekt war sein letztes bedeutendes architektonisches Werk in Europa.
Das Kloster ist ein Ort für Studium und Nachdenken, wo Besucher und Lernende zusammenkommen, um über Architektur und menschliche Fragen nachzudenken. Die Räume fördern diese Beschäftigung durch ihre besondere Gestaltung und die ruhige Umgebung.
Das Gebäude liegt in der Nähe von Lyon und ist mit dem Zug erreichbar. Besucher können in den ursprünglichen Mönchszellen übernachten und den täglichen Rhythmus des Ortes kennenlernen.
Das Gebäude verfügt über mathematisch angeordnete Fenster, die der Komponist Iannis Xenakis entworfen hat, um das natürliche Licht durch präzise Betonöffnungen zu steuern. Diese Zusammenarbeit verbindet Musik und Architektur auf unerwartete Weise.
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