Balaïtous, Granitgipfel auf 3144 Metern in Hautes-Pyrénées, Frankreich.
Balaïtous ist ein Granitgipfel in den Hochpyrénäen auf 3.144 m Höhe, der sich an der französisch-spanischen Grenze erhebt. Das Gelände ist geprägt von steilen Felswänden und erfordert technische Kletterfähigkeiten für die Passage.
Erstmals erreicht wurde der Gipfel 1825 von den Vermessern Pierre Peytier und Paul-Michel Hossard während ihrer Kartierungsmission in den Pyrénäen. Diese frühen Expeditionen legten den Grundstein für das heutige Verständnis der Berggeografie.
Der Gipfel markiert eine natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien und wird von Bergsteigern beider Länder als Treffpunkt geschätzt. Die lage macht ihn zu einem symbolträchtigen Ort für grenzüberschreitende Bergsteigergemeinschaften.
Die vollständige Besteigung dauert etwa elf Stunden und umfasst rund 21 km mit etwa 1.950 m Höhengewinn vom Parkplatz Plan d'Aste. Ein früherer Start und gute Trittsicherheit sind wichtig, da technische Passagen die Bewegungsgeschwindigkeit verlangsamen.
Zwischen dem Gipfel und der Schutzhütte müssen Kletterer durch eine Felsspalte namens Brèche des Ciseaux gehen, die nach ihren charakteristischen, scheibenförmigen Felsbrocken benannt ist. Diese markante Passage ist ein unvergessliches Merkmal der Route und zeigt die außergewöhnliche Geologie des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.