Tuc de Houns, Mittelalterliche Burgruine in Saint-Paul-en-Born, Frankreich
Tuc de Houns ist eine Burgruine, die aus zwei Erdwällen besteht, die etwa 3 bis 4 Meter hoch sind und an der Mündung zweier Flüsse liegen. An diesem Ort in der Region Landes befand sich eine kleine Festung aus Lehm und Steinen, die beide Erhebungen miteinander verband.
Im Jahr 1255 ließ Pierre de Homs, ein englischer Soldat, diese Festung unter der Genehmigung von König Heinrich III. von England errichten. Die Struktur war Teil der englischen Kontrolle über diese Region und wurde mit den verfügbaren lokalen Materialien gebaut.
Diese Erdwälle waren das Zentrum einer kleinen lokalen Gemeinschaft, wo der Herr und seine Bewohner zusammen lebten. Die Struktur zeigt, wie Menschen in dieser Region ihre Sicherheit organisierten, indem sie natürliche Erhebungen nutzten statt steinerner Mauern zu bauen.
Der archäologische Ort ist über einen schattigen Wanderweg zugänglich, der zum Aureilhan-See und zur alten Kirche Saint Paul führt. Der Weg ist leicht zu begehen und verbindet mehrere interessante Punkte in der Umgebung miteinander.
Die ursprüngliche Festung hatte hölzerne Türme auf beiden Hügeln, wobei einer als Wohnsitz des Herren diente und der andere bei Gefahren Bauern beherbergte. Dieses Zwei-Hügel-System zeigt eine clevere Verteidigungsstrategie, bei der die Gemeinde zusammen Schutz suchte.
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