Synagoge, Religiöses Gebäude in Biarritz, Frankreich.
Die Synagoge von Biarritz ist ein Gebetshaus in der Stadt und zeigt eine romanisch-byzantinische Architektur mit steinernen Balüstraden an der Außenseite. Im Inneren sind die Bänke quer angeordnet, und der Raum wird durch ein Héchal im hinteren Bereich strukturiert.
Das Gebäude wurde am 7. September 1904 eröffnet und war das letzte große jüdische Gotteshaus, das in Südwestfrankreich während dieser Periode erbaut wurde. Die Inneinrichtung stammt aus einer früheren Synagoge in Peyrehorade, die 1899 verkauft wurde, was eine Verbindung zu älteren jüdischen Räumen in der Region schafft.
Die Innenausstattung zeigt arabische Stilelemente, besonders im hinteren Bereich mit seinem Portikus, während die Fassade die Gesetzestafeln mit Inschriften aus dem Buch Levitikus trägt. Diese Details spiegeln die künstlerischen Einflüsse wider, die die jüdische Gemeinde bei der Gestaltung ihres Gebetsraums wählte.
Das Gebäude ist während der warmen Monate mit besonderer Aktivität zugänglich, besonders im Sommer, wenn regelmäßig Gebete stattfinden. Die beste Zeit für einen Besuch ist Freitag abend oder Samstag, wenn die Gemeinde versammelt ist.
Die Bänke sind quer zum Raum angeordnet, ein Merkmal, das bei Synagogen weniger verbreitet ist und eine besondere Gestaltung des Gebetserlebnisses schafft. Diese ungewöhnliche Anordnung prägt die Art, wie Besucher den Raum wahrnehmen und erleben.
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