Castle of Miremont, Mittelalterliche Burg in Chalvignac, Frankreich.
Das Château de Miremont ist eine Burgruine auf einem Basaltplateau auf 640 Metern, wo der Labiou in die Dordogne mündet. Erhalten ist eine hohe Mauer aus graubraunem Mauerwerk mit einer rechteckigen Fensteröffnung nahe der Krone und einer dunklen Öffnung darunter. Der Eingang lag am Südende unter einem quadratischen Turm; eine Zugbrücke führte über einen Graben zu einem zweiten Tor.
Die Burg ist ab 1105 belegt, als Pierre Leroux, Bischof von Clermont, sie belagerte; die Herrschaft war Lehen der Herren von Charlus und Afterlehen der Bischöfe von Clermont. 1357 nahm der englische Hauptmann Robert Knoll sie überraschend ein und setzte Mondonet de Badefol als Hauptmann ein. Am 15. April 1574 belagerte Gilles de Montal die Burg nach der Einnahme von Mauriac durch Henri de Bourbon, beschoss sie mit 900 Kanonenschüssen und zerstörte den Bergfried teilweise, doch die Besatzung hielt stand und die Belagerung wurde aufgehoben. Am 26. März 1973 wurde sie als Monument historique eingetragen.
Das Schloss gab der Familie von Miremont ihren Namen: Guy de Miremont, Herr des Ortes, begründete das Geschlecht, und 1255 war Guy de Mauriac Mitinhaber von Miremont und Tournemire. 1580 verkaufte François de Mauriac seinen Anteil an Claude de Lévis, Herrn von Charlus, und Ende des 16. Jahrhunderts hatte die Familie Saint-Exupéry alle Mitherrschaften in ihrer Hand vereint.
Die Ruinen liegen auf 640 m Höhe auf einem Basaltplateau an der Mündung des Labiou in die Dordogne und sind zu Fuß durch den Wald erreichbar. Der Boden ist uneben, die Mauerkronen sind abgebrochen; tragen Sie festes Schuhwerk und bleiben Sie auf den sichtbaren Pfaden. Die Stätte ist nicht gesichert und jederzeit zugänglich.
1585 teilten die Miteigentümer Claude de Lévis-Charlus und Henri de Bourbon-Malause die Burg vertraglich auf: Lévis erhielt einen Wohnbau mit einem viereckigen und einem runden Turm, die Bäckerei und einen von einer hohen Mauer getrennten Hof. Eingangsportal, Zugbrücke, Wald und Kapelle blieben gemeinsam, doch jeder Herr hatte seine eigene Glocke.
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