Cimetière des Batignolles, Pariser Friedhof im 17. Arrondissement
Der Cimetière des Batignolles ist ein Pariser Friedhof im 17. Arrondissement, gelegen in der Rue Saint-Just, der 1833 eröffnet wurde und sich über rund 11 Hektar erstreckt. Die Wege sind von Kastanien, Ahornbäumen, Eschen und Platanen gesäumt, die dem Ort ein grünes, naturnahes Erscheinungsbild verleihen.
Der Friedhof wurde 1833 angelegt, um die wachsende Bevölkerung des damals noch unabhängigen Dorfes Batignolles-Monceau zu versorgen. Als Paris 1860 seine Grenzen ausweitete und das Dorf eingliederte, wurde der Friedhof Teil der Stadt.
Das Grab des Dichters Paul Verlaine ist eines der meistbesuchten des Friedhofs und mit einer Bronzebüste geschmückt. Auch André Breton, der Begründer des Surrealismus, liegt hier begraben, was den Ort zu einem Treffpunkt für Literaturliebhaber macht.
Der Friedhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da sich mehrere Bus- und Tramlinien in der Nähe befinden. Für Verwaltungsangelegenheiten wie den Kauf einer Grabstelle empfiehlt es sich, vorher telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.
Ein Autobahnviadukt aus den 1960er Jahren, der für den Boulevard Périphérique gebaut wurde, verläuft direkt über einen Teil des Friedhofs. Wer den Blick hebt, sieht die Betonbrücke über den Grabsteinen, ein Anblick, den man in kaum einem anderen Pariser Friedhof findet.
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