Zisterzienserinnenabtei Notre-Dame de l’Étanche, Mittelalterliche Zisterzienserabtei in Rollainville, Frankreich
Die Abbaye Notre-Dame de l'Étanche ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in den Vogesen, das sich entlang der Frézelle erstreckt und hauptsächlich aus Gebäuden des 18. Jahrhunderts sowie älteren erhaltenen Strukturen besteht. Das Gelände umfasst mehrere Gebäudekomplexe, die die verschiedenen Funktionen des Klosters wie Wohnen, Arbeiten und Anbetung widerspiegelten.
Das Kloster wurde 1148 gegründet und verdankt seine Entstehung dem Herzog Matthias I. von Lothringen und seiner Frau Betha. Im Laufe der Jahrhunderte erhielt es großzügige Spenden von Adelsfamilien der Region, was es zu einer der bedeutendsten religiösen Einrichtungen machte.
Die Abtei war ein Zisterzienserinnenkloster, 1148 gegründet und von Nonnen aus Tart besiedelt. Sie war nie ein Mönchskloster; die Gemeinschaft blieb bis zur Französischen Revolution zahlreich, als die Anlage beschlagnahmt und 1792 verkauft wurde.
Erhalten ist nur ein Teil des Konventbaus, der sich in Privatbesitz befindet; die Abteikirche wurde nach 1792 abgebrochen. Das Gebäude steht im Weiler L'Étanche in der Gemeinde Rollainville, östlich von Neufchâteau. Zugang besteht nur von außen, Fassade und Umgebung sind vom öffentlichen Weg aus zu sehen.
Die Abtei wurde 1148 von Herzog Matthäus I. von Lothringen auf Wunsch seiner Mutter, Prinzessin Adelheid, gegründet, die in der Abteikirche beigesetzt wurde. Nach der Französischen Revolution wurde die Kirche vollständig zerstört, doch ein Teil des Konventbaus ist in Privatbesitz erhalten.
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