Abtei St-Gildas-des-Bois, Romanische Benediktinerabtei in Saint-Gildas-des-Bois, Frankreich.
Die Abbaye de Saint-Gildas-des-Bois ist ein Benediktinerkloster mit Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert, errichtet aus roetlichem Sandstein und gepraegt von romanischer Architektur. Der Bau zeigt typische Merkmale dieser Epoche mit massiven Mauern, gewolbten Fenstern und einem schlichten, aber kraftvollen Design.
Das Kloster wurde um das Jahr 1000 von Simon de la Roche gegründet, der acht benediktinische Mönche von Redon hierher brachte, um seinen verstorbenen Bruder Bernard zu ehren. Später zog das Heiligtum, bekannt durch die Reliquien des Heiligen Gildas, viele Besucher und religiöse Würdenträger an.
Der Ort erhielt seinen Namen von den Reliquien des Heiligen Gildas, die im Mittelalter hierher gebracht wurden und Pilger aus der ganzen Region anzogen. Diese Verbindung zur Heiligenverehrung prägte das Leben der Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster ist ueber feste Routen erreichbar und ermoeglicht Besuchern, die Struktur und Raeume aus verschiedenen Winkeln zu erkunden. Wer mehr ueber die Geschichte erfahren moechte, sollte sich vor dem Besuch nach verfuegbaren Informationen erkundigen.
Die Fenster enthalten modernes Kunstglas, das ab 2009 mit Portraits von kranken Kindern gefüllt wurde und damit medizinische Geschichte in zeitgenössische Kunst umwandelt. Diese unerwartete Verbindung zwischen Heilung, Geschichte und zeitgenössischem Kunstschaffen macht den Ort nachdenklich stimmend.
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