Benediktinerabtei Wisques, Gotische Abtei in Wisques, Frankreich
Das Moniales de Wisques ist ein Benediktinerinnenkloster in der nordfranzösischen Landschaft mit steinernen Gebäuden, einer Kapelle und weitläufigen Gärten. Die Anlage besteht aus verschiedenen Wohnbereichen für die Gemeinschaft sowie einem ehemaligen Jagdhaus, das heute als Gästeunterkunft dient.
Das Kloster wurde 1889 als Tochterhaus der Abtei St. Cäcilia in Solesmes gegründet und entwickelte sich zur eigenständigen Gemeinschaft. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts musste die Gemeinschaft vorübergehend nach Holland ausweichen, kehrte aber nach Wisques zurück.
Die Schwestern prägen das Leben hier durch ihre täglichen Gesänge und ihre handwerkliche Arbeit in Keramik und Buchbinderei, die Besucher im Alltag miterleben können. Diese Tätigkeiten sind fest in den Rhythmus des Klosters eingewoben und geben dem Ort seinen besonderen Charakter.
Der Klosterladen und die Gästeräume sind in den warmen Monaten gut erreichbar, während der Winter eine ruhigere Zeit mit weniger Besucherverkehr ist. Es empfiehlt sich, rechtzeitig Kontakt aufzunehmen, um die aktuelle Verfügbarkeit und die beste Zeit für einen Besuch zu klären.
Das Kloster betreibt seit langem einen kleinen Obstgarten mit Apfelbäumen und Beerensträuchern, die das Gemeinschaftsleben prägen. Einige dieser Früchte werden in der Küche verwendet und geben dem Leben hier einen praktischen, erdgebundenen Charakter.
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